ab 10 März 2024

Uganda ist bekannt für seine wundervollen Nationalparks und viel unberührte Natur. Wir bereisen Uganda von Osten, fahren dann in Richtung Norden und schließlich an die westliche Seite des Landes.

Und ja: nach vielen Überlegungen (aufgrund der Preise für die Permits, aber auch aufgrund der Warnungen zur Bereisung der Region) haben wir uns sogar dafür entschieden ein Gorilla Trekking zu buchen.

Über diese Reise gibt es so viel zu berichten, wie bpsw. die unvergesslichen Tage und Nächte am Nil, aber auch über das Camping am ältesten Hotel in Uganda. Nicht zu vergessen das Gorilla Trekking und der Besuch des Rhino Sanctuary in Uganda. Einer meiner Wünsche war immer den Schuhschnabel in seiner natürlichen Umgebung zu sehen. Und ja ich durfte diesen Moment erleben! Leider sind übrigens die Preise für den Besuch der Nationalparks unglaublich hoch. Aber ein kurzer Besuch des Queen Elisabeth Nationalparks musste sein! Die Highlights haben sich fast überschlagen :-).

Danben gab es aber auch ein paar Momente die uns und Roho auf verschiedenste Art herausgefordert haben, wie bspw. die Höhenlage (tlw 2500 m üNHN), aber auch die mehr als abenteuerlichen Wege bspw. zu den Seen im Süden Ugandas.

Die Menschen in Uganda sind unglaublich herzlich, wir haben uns dort sehr wohl gefühlt. Die Natur ist so üppig – es entsteht das Gefühl, als könnte dort alles überall wachsen.

Lake Victoria und Nil

Das border crossing nach Uganda verlief ziemlich unkompliziert. Obwohl wir unser TIP in Kenia um mehr als eine Woche überzogen haben (die Nachzahlung von 2 Dollar pro Tag war ok – und richtig? – keine Ahnung!). Eigentlich hatten wir geplant, direkt hinter der Border zu übernachten. Aufgrund der schnellen Abfertigung an der Grenze, haben wir die Möglichkeit genutzt und sind in Richtung Jinja gefahren.

Kurz hinter der Grenze wechselt die Landschaft zu einem üppigen Grün. Unbeschreiblich. Die Bilder, die wir zuvor über Uganda gesehen haben, entsprechen absolut dem normalen Landschaftbild.

Jinja ist eine lebendige und tolle Stadt. Die alten, aber auch die neue Brücke über den Nil sind wunderschön – ich hätte auch noch bleiben können. Wir nutzen die Gelegenheit und campen direkt am Übergang zwischen Nil und Lake Victoria. Da leider auf der Campsite die Kartenzahlungsmöglichkeit defekt war, mussten ich am späten Nachmittag noch einen kurzen Ausflug in die City machen, um uns mit cash zu versorgen. Also wurde ein Bora Bora geordert und los ging´s. Ein kleines Abenteuer für sich. Mein Driver erzählte mir, dass er als Waise aufgewachsen ist, da seine Eltern während einer Periode des Bürgerkrieges zwischen 1966 und 1986 getötet wurden. Er wurde von einer älteren Dame (Nachbarin) aufgenommen und konnte daher zumindest die Primary School besuchen. Diese Begegnungen sind schmerzhaft und zugleich einzigartig. Danke, dass du deine Geschichte mit mir geteilt hast!

Am nächsten Tag bummeln wir durch Jinja, fahren dann entlang des Nil in Richtung Norden und nutzen den Nachmittag, um zu überlegen wie unsere Reiseroute in Uganda aussehen könnte. Auch hier campen wir wieder am Nil. Im Moment sind wir noch immer ohne Plan unterwegs und brauchen daher einfach etwas Zeit um zu entschieden, welche Gegenden wir besuchen wollen…

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