2023/2024
Mozambik

Border Crossing am 27.12.23 to Mozambik
Unsere erste Grenzüberquerung hat geklappt!. Wir sind etwas erleichtert. Allerdings waren die vier Stunden Wartezeit im Regen nicht so besonders toll. Wir haben 500 SA Rand für den Grenzübertritt gezahlt (hmm ?). Im Nachgang betrachtet, war es eine gute Entscheidung kurz hinter der Grenze eine Unterkunft vorzubuchen (das war eine der wenigen Campsites, die ich tatsächlich bereits in Deutschland vergebucht hatte). Einerseits weil die Grenzkontrolleure unsere Buchung sehen wollten (ausgedruckt !!!!). Sie haben sogar das Exemplar behalten- warum auch immer. Andererseits weil die Anfahrt aus St. Lucia bereits fast drei Stunden dauerte und dann noch die vier Stunden Wartezeit dazukamen sowie die Strecke bis zur finalen Unterkunft an diesem Tag. Wir hatten bei unserer Zeitplanung scheinbar auch viel Glück, da an den folgenden Tagen die Wartezeit 17 h betrug – so berichteten andere Reisende aus SA.
Mozambik – Die Tage am Meer -( leider sind die Texte nicht mehr vorhanden und werden in Kürze ersetzt)
Ponta de Ouro

Marracuene – Silvester 2023/2024

Chidenguele

Morrumbene

Vilanculos – Baobab Backpackers

Der Zinhave Nationalpark
Einer der am wenigsten besuchten NP in Mozambik



Abenteuerliche Abreise zurück in die Zivilisation
Nur eine kleine Story dieses Tages: Die Brücke der einzigen Straße war nicht mehr vorhanden. Wir vermuten es ist der Cao River. Daher mussten wir uns einen Weg durch den Fluss suchen. Aber Roho hat die Strecke gut gemeistert und wir waren froh, nicht 4 h Rückfahrt in den Zinhave zurücklegen zu müssen.



Das Hochland in Mozambik – Morribane Forrest Reserve

Der Sambesi in Tete
Ich hatte davon geträumt eines Tages des Sambesi zu sehen. Wir haben es tatsächlich bis hierher geschafft. Ich kann es noch gar nicht glauben. Auf der Campsite waren wir mal wieder die einzigen Besucher (von dem Stinktier, dem riesigen Waran,..) abgesehen.




Unsere Erfahrungen als Individualtouristen auf dem Roadtrip durch Mozambik
– die Straßen sind nördlich von Maputo nicht sehr gut – die N1 ist sogar die schlimmste Straße, wie wir jeh gefahren sind – keine einzige Sekunde die Augen von der Straße abwenden – wir haben für 80 km 3 h gebraucht – Abstand halten zu allen LKW – Busch/Gestrüpp auf der Straße bedeutet, es gab einen Unfall oder einen Schaden und ein PKW/ LKW stehen auf der Fahrbahn – es wird sich immer bedankt, wenn ein LKW dich überholen lässt (Warnblinkanlage betätigen)
– auf den lokalen Märkten wird alles in kleinen dünnen Plastiktüten verkauft (Öl, Mehl, Salz, etc…), weil die Menschen oftmals keine Vorratshaltung betreiben oder sich große Packungen nicht leisten können
– die Tankstellendichte in Mozambik ist sehr gut und an allen Tankstellen, die wir aufgesucht haben haben konnten wir mit Visa (!) bezahlen – Mastercard ist nicht üblich! – außerdem gab es an fast allen Tankstellen auch Motoröle und kalte Getränke (übrigens keinen Kaffee – eine sehr wichtige Info für Cafejunkies wie mich 🙂
– die Supermärkte in denen ein Vollsortiment (dies ist bspw. ein Spar oder Shoprite) vorhanden ist, findest du nur in den größeren Städten, wie bspw. Chimoio, Vilanculos oder Tete – dort haben wir umfassend eingekauft
– insbesondere Produkte wie Müsliriegel, Cornflakes, Peacefull Sleep, Sonnencreme mit LSF 50 oder Mundwasser – diese Produkte haben wir später in Malawi nicht gefunden und waren sehr froh über unsere Vorräte
– es wird nicht viel englisch gesprochen, die Verständigung mit Händen und Füßen funktioniert super – außer natürlich in den Touristenzentren, wie Tofo, Vilankulos etc.
– die Menschen sind absolut aufgeschlossen und freundlich gegenüber Touristen, wir hatten nie das Gefühl nicht Willkommen zu sein – ganz im Gegenteil
– die lokalen Internetanbieter haben ein ziemlich gutes Netz, in jeder noch so abgelegenen Ecke gab es Shops zum Nachladen der Data – auf unserer Reise war es bisher in Mozambik am einfachsten zu handhaben – du kaufst eine SIM Karte von bspw. Vodacom oder Movitel und kannst überall Data oder Airtime kaufen – dies wird dann nach der Barzahlung am Shop von dem/der VerkäuferIn auf dein Handy übertragen
– es gibt an den Hauptachsen (bspw. vor und nach den Grenzen oder rund um die Touristenzentren viele Roadblocks – das bedeutet auf der Straße ist eine Schranke aufgebaut und Polizisten kontrollieren die Fahrzeuge – manchmal im Abstand von ca. 15 – 20 km – unsere Erfahrung war, dass wir meistens durchgewunken wurden oder ein kleiner Small Talk mit den Officers ausreichte, um Weiterfahren zu können – lediglich einmal wurden wir um Essen, Geld, Getränke gebeten, naja oder sagen wir mal angewiesen
– Obst und Gemüse haben wir immer am Straßenrand gekauft, der beste Weg um frische Ware zu bekommen und mit den Einheimischen ins Gespräch zu kommen
– entgegen meiner Annahme gibt es außerhalb der großen Zentren einfach gar keine Restaurants !!! – dies ist bei der Versorgung auf langen Strecken wichtig zu wissen und selbst wenn es ein Restaurant gibt, bedeutet es nicht, dass auch Essen verfügbar ist (nach zwei langen Fahrtagen hatten wir mittags Hunger und haben ein KFC – nach viel Fragen in der Stadt gefunden – übrigens mein erster Besuch – dort gab es weder Cola noch Chips noch Cafe, sondern nur (!) Chicken Wings und Wasser

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