Februar 2024
Kenia
Wir haben es tatsächlich geschafft mit Roho nach Kenia einzureisen. Wir könnten gerade nicht glücklicher sein. Morgen werden wir Katana im Boko Boko in der Nähe von Mombassa treffen. Aktuell sind auf der Simba Campsite in Voi. Eine wundervolle Campsite, die direkt an den Tsavo Ost grenzt. Heute morgen liefen Antilopen und auch acht Elefanten neben unserer Campsite entlang…
Mombasa
Die Fahrt durch Mombasa ist aufregend. Das Verkehrsaufkommen ist unglaublich hoch.
Tsavo East Nationalpark
Wir konnten nicht widerstehen und haben uns zwei Tage Tsavo East Nationalpark (inkl Camping im Park) gegönnt. Eine Nacht in einem Nationalpark ist unglaublich schön!





Nach dem Besuch im Tsavo fahren wir Richtung Nairobi. Roho braucht mal wieder ein paar kleine Reparaturen (neue Schellen für die Ölleitung und eine neue Dichtung).
Nairobi
Die Fahrt nach Nairobi von Voi dauerte 8,5 h – am Nachmittag zuvor haben wir Katana noch einmal eingetroffen! Eigentlich sind es nur ca: 280km – aber die Strecke ist so stark befahren, dass es machmal wirklich viele Nerven brauchte. Gleichzeitg gab es aber auch schöne Momente, wie bspw. einen Elefanten, Zebras und Kamele direkt neben der Straße.


Ok, die kleinen Reparaturen (vorbeugend) entwicklen sich gerade zu einem größeren Thema und wir hängen hier noch etwas fest – ich habe zum ersten mal in einer Werkstatt übernachtet – da wir jedoch tolle Gesellschaft und alles an Bord haben – irgendwie gar nicht so schlimm 🙂

Erst nach vier Übernachtungen können wir wieder „on the road“. Roho hat einen neuen Dieselkühler und eine neue Wasserpumpe bekommen. Wir hoffen durch das Ersetzen der Teile (vorbeugend), dass unser Coolant nun keine Pudding Konsistenz mehr aufweist (Nachtrag: nach nunmehr 1000 km on the road – aktuell kein Problem mehr!!!).
Leider lief unsere wenige Zeit in Kenia dadurch noch schneller weg und wir müssen nun auf dem schnellsten Weg in Richtung Border (aufgrund des TIP). Wir nutzen die Strecke und besuchen noch den Lake Nakuru und den Lake Viktoria auf der kenianischen Seite.

Kleine Story nebenbei: Die bisher von uns bereisten afrikanischen Länder haben ein deutlich ausgepägteres Service- und Dienstleistungsangebot als in Europa. Ein gutes Beispiel dafür ist, dass wir in Kisumu gemerkt haben, dass unsere Aircondition nicht mehr richtig läuft. Also halten wir am späten Nachmittag in der Stadt und fragen uns durch. Im Auto Express wurde uns gesagt, dass keine Auffüllung möglich sein, aber gleich jemand kommt, um uns zu helfen. Nach fünf Minuten kommt ein junger Mann auf dem Moped angefahren (wir stehen auf dem Seitenstreifen am Straßenrand). Er hat alles erforderlich auf seinem Motorbycycle und füllt innerhalb von 15 min unsere Aircondition auf. Wir bezahlen 4000 kenianische Schilling!
Ein weiteres Beispiel: Wir brauchten noch ein Ersatzteil. Dieses musste quer durch Nairobi transportiert werden, um für uns Zeit zu sparen, haben wir uns mit dem Verkäufer an einem Supermarkt getroffen – thats how it works in Africa – grandios unkompliziert!!!
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